Wörterbuch
Begriffe
Klare Definitionen — keine Euphemismen, keine aktivistische Verpackung. Was Begriffe ursprünglich bedeuten und wie sie heute verwendet werden.
Geschlecht (Sex)
Biologisch: Mann oder Frau, bestimmt durch Chromosomen, Keimdrüsen und Geschlechtshormone. Binär, unveränderbar, festgelegt bei der Empfängnis. Intersex-Bedingungen sind seltene Variationen auf dem Entwicklungspfad und kein "drittes Geschlecht".
Gender
Ursprünglich: die sozialen Erwartungen, die mit dem Geschlecht assoziiert werden (Rollenmuster, Kleidung, Verhalten). In aktivistischem Sprachgebrauch heute synonym mit "innerem Identitätsgefühl" verwendet, losgelöst vom Körper. Das ist eine philosophische Behauptung, kein Fakt.
Genderdysphorie
Klinischer Begriff: anhaltendes, starkes Unbehagen mit dem eigenen Geschlecht und den zugehörigen körperlichen Merkmalen. Festgehalten im DSM-5. Wichtiger Unterschied zum alten Begriff "Transsexualität": Dysphorie kann auftreten, ohne dass jemand sich als das andere Geschlecht sieht oder sein will.
Gender Non-Conformity
Nicht in die stereotype Rolle des eigenen Geschlechts passen. Ein Mädchen, das wild spielt; ein Junge, der sensibel ist. Kommt häufig vor und ist kein Hinweis auf Trans-Sein — eher auf spätere Homosexualität.
Cisgender (cis)
Politischer Begriff, erfunden um "nicht-trans" zu bezeichnen. Suggeriert, dass jeder eine innere Gender-Identität hat, die mit dem Geschlecht übereinstimmt (oder davon abweicht). Viele Menschen fühlen das überhaupt nicht so — sie sind einfach Mann oder Frau. Die Verwendung von "cis" als Standardlabel ist eine ideologische Annahme.
Soziale Transition
Neuer Name, andere Pronomen, Kleidung und Präsentation des anderen Geschlechts, oft inklusive des öffentlichen Benennens in Schule, Beruf und Familie. Wird als "sicherer Zwischenschritt" präsentiert, aber Forschungen zeigen, dass sie das Ergebnis stark in Richtung medizinischer Transition lenkt — es ist ein psychologischer Lock-in.
Affirmation / affirmative Versorgung
Behandlungsmodell, in dem die Selbsterklärung des Klienten der Ausgangspunkt ist: Sagt jemand "ich bin trans", besteht die Rolle des Behandlers darin, diese Identität zu unterstützen, nicht zu untersuchen, ob es stimmt. Der Cass Review und mehrere europäische Gesundheitsbehörden haben davon Abstand genommen.
Gatekeeping
Aktivistischer Begriff für das, was eigentlich einfach Diagnostik heißt: sorgfältige Untersuchung, bevor unumkehrbare medizinische Eingriffe begonnen werden. Die Abschaffung von "Gatekeeping" war die zentrale ideologische Verschiebung in der Gendermedizin seit etwa 2010.
ROGD — Rapid Onset Gender Dysphoria
Plötzlich entstehende Gender-Identifikation bei Jugendlichen (meist Mädchen) ohne Vorgeschichte von Dysphorie als Kind, oft in Clustern von Klassenkameradinnen, gekoppelt an starke Online-Präsenz in Trans-Communities. Beschrieben von Lisa Littman (2018) und seitdem von anderen bestätigt. Wird von Aktivisten bestritten; die Muster sind empirisch.
AGP — Autogynäphilie
Sexuelle Paraphilie, bei der ein Mann erregt wird von der Vorstellung, sich selbst als Frau zu sehen. Beschrieben von Ray Blanchard (80er-90er Jahre). Die Mehrheit der Männer, die im späteren Leben zum ersten Mal Trans-Identifikation aussprechen, fällt klinisch in diese Gruppe. Es ist keine Identität und kein Gender — es ist eine Paraphilie.
TIM / TIF
Trans-Identified Male / Trans-Identified Female. Klare Begriffe, die das Geschlecht festhalten: Ein TIM ist ein Mann, der sich als Frau identifiziert; eine TIF ist eine Frau, die sich als Mann identifiziert. Verwendet, wo "Transfrau"/"Transmann" unklar ist über das tatsächliche Geschlecht.
Non-binär
Identitätslabel: "ich fühle mich nicht als Mann und nicht als Frau". Biologisch unmöglich (Geschlecht ist binär). Soziokulturell: eine Art, sich Rollenerwartungen zu entziehen — was im Übrigen auch ohne Label erlaubt ist. Besonders populär unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit etwa 2015.
Detransition
Die Rücknahme einer Transition — sozial, medizinisch oder beides. Manchmal vollständig (zurück zum ursprünglichen Namen, Pronomen, Körper wo noch möglich), manchmal teilweise. Zahlen werden von aktivistischen Quellen niedrig gehalten ("weniger als 1%"); reale Zahlen aus längeren Follow-ups deuten auf 10-30% hin.
Misgendering
Jemanden mit den Pronomen oder der Geschlechtsbezeichnung anzusprechen, die mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen, statt mit der erklärten Identität. Wird in aktivistischer Sprache als Gewalt beschrieben; klinisch und juristisch ist es das nicht.
Deadnaming
Den ursprünglichen (oft: einzig juristischen) Namen einer Person zu nennen, die einen neuen Namen angenommen hat. Keine Krankheit, keine Gewalt — einfach jemanden bei seinem Namen nennen.
MAP — Minor-Attracted Person
Euphemismus für "Pädophiler". Erfunden in Online-Gemeinschaften, um den Begriff durch Einbettung in eine "queere Identität" zu normalisieren. Wird auf dieser Seite nicht übernommen: Ein MAP ist ein Pädophiler.
Cass Review
Unabhängige Untersuchung (2024) unter Leitung von Dr. Hilary Cass, im Auftrag des NHS, zum Stand der Gendermedizin für Kinder und Jugendliche im Vereinigten Königreich. Schlussfolgerung: Die Beweise für den aktuellen Ansatz sind "remarkably weak". Führte zur Schließung der Tavistock-Klinik und zur Überarbeitung von Protokollen in mehreren europäischen Ländern.
WPATH / SOC8
World Professional Association for Transgender Health und ihre Behandlungsrichtlinien (Standards of Care Version 8). Aktivistische Organisation, kein unabhängiges wissenschaftliches Gremium. Die interne Kommunikation (2024 als "WPATH Files" geleakt) zeigt, dass die Organisation selbst Zweifel an ihren eigenen Protokollen hat — die sie öffentlich nicht äußert.